Die Gemeinde Ladbergen

Die Moorsiedlung in der wir unseren Reiterhof haben gehört zur Gemeinde Ladbergen. Obwohl es bis zum Ortszentrum über 5 km sind und Kattenvenne deutlich näher liegt – aber so ist es wenn man auf dem Land wohnt.

Ladbergen selber ist den meisten Leuten in erster Linie aufgrund der verkehrsgünstigen Lage direkt an der A1 zwischen Münster und Osnabrück bekannt. Auch der Flughafen Münster/Osnabrück liegt direkt an der Gemeindegrenze von Ladbergen und bringt den einen oder anderen Übernachtungsgast.

Auch wenn der Namensteil „Bergen“ etwas anderes vermuten lässt: In Ladbergen gibt es keine wirklichen Erhöhungen – alles ist ganz flach.

Ladbergen hat ca. 6.500 Einwohner und ist damit eine der kleinsten selbständigen Gemeinden des Kreises Steinfurt. Auffällig ist dabei die recht hohe Zahl der Einwohner mit Zweitwohnsitz. Ungefähr 700 Personen haben Ihren Zweitwohnsitz auf einer der Campinganlagen des Ortes am Fuß des Tecklenburger Landes.

Hier einige Fakten zur Geschichte von Ladbergen:


950 erste urkundliche Erwähnung

1149 Ladbergen wird ein sogenanntes Kirchspiel und wird dem Bistum Münster zugeordnet. Später erfolgt die Zuordnung zum Bistum Osnabrück

1246 der Ladbergener Städtebund, ein Vorläufer der Hanse gegründet

1400 westliche Teile der Gemeinde gehen an das Bistum Münster verloren

1553 Reformation durch Graf Konrad von Tecklenburg - die Bevölkerung wird evangelisch

1648 im Rahmen des Westfälischen Friedens reisen die Unterhändler durch Ladbergen

1707 Ladbergen gehört nun zum Königreich Preußen.

1816 Ladbergen gehört zum Landkreis Münster

19. Jahrhundert 37 % der Bevölkerung wandern aus

1855 Verlust der politischen Selbstverwaltung, Amtsverband mit Brochterbeck

2. Weltkrieg in Ladbergen fielen die meisten Bomben pro Quadratmeter des gesamten Deutschen Reichs. Grund war die versuchte Zerstörung des Dortmund-Ems-Kanals

1975 Umgliederung aus dem Kreis Tecklenburg (wurde aufgelöst) in den Kreis Steinfurt